zwei, drei Szenen für das Baptisterium, Köln, 2016 / Photo: Achim Kukulies, Düsseldorf / © Archive Mischa Kuball, Düsseldorf / VG Bild-Kunst, Bonn 2016
zwei, drei Szenen für das Baptisterium, Köln, 2016 / Photo: Achim Kukulies, Düsseldorf / © Archive Mischa Kuball, Düsseldorf / VG Bild-Kunst, Bonn 2016zwei, drei Szenen für das Baptisterium, Köln, 2016 / Photo: Achim Kukulies, Düsseldorf / © Archive Mischa Kuball, Düsseldorf / VG Bild-Kunst, Bonn 2016zwei, drei Szenen für das Baptisterium, Köln, 2016 / Photo: Achim Kukulies, Düsseldorf / © Archive Mischa Kuball, Düsseldorf / VG Bild-Kunst, Bonn 2016zwei, drei Szenen für das Baptisterium, Köln, 2016 / Photo: Achim Kukulies, Düsseldorf / © Archive Mischa Kuball, Düsseldorf / VG Bild-Kunst, Bonn 2016

zwei, drei Szenen für das Baptisterium, Köln, 2016

Baptisterium am Kölner Dom, Köln


Bereits 1866 wurde bei Bauarbeiten hinter dem Chor des Kölner Domes das frühchristliche Baptisterium mit dem achteckigen Taufbecken (Piscina) entdeckt. Man geht davon aus, dass Teile des Taufbeckens aus dem 5. Jahrhundert stammen, die dann im 6. Jahrhundert über- und ausgebaut wurden. Das Baptisterium ist damit das älteste bauliche Zeugnis frühen Christentums in Köln. Als ältester Taufort ist es zugleich ökumenischer Gedenkort für die ungeteilte Christenheit in der Stadt.


Heute, 150 Jahre später, präsentiert sich das einzigartige Zeugnis frühen Christentums in neuem Licht. Im Zuge der jüngsten Neugestaltung der östlichen Domumgebung und dem Bau eines neuen Vorraumes erscheint der historische Taufort erstmals in einer ihm angemessenen, würdigen Umgebung. Der neue Vorraum, gestaltet nach den Entwürfen des renommierten Münchener Architekturbüros Allmann Sattler Wappner, ist ein großzügiger rechteckiger Raum, der sich nach Osten durch ein großes Panoramafenster zur Stadt hin öffnet. Durch dieses wird das Baptisterium Tag und Nacht zu sehen sein. Zusätzlich wird der Raum durch ein aufwändig gestaltetes Gitter aus Goldbronze geschützt, das in seiner Ornamentik den Grundriss des Taufbeckens aufgreift. Wesentlicher Teil der Gestaltung ist die Lichtinstallation zwei, drei Szenen für das Baptisterium von Mischa Kuball, die den Grundriss des Baptisteriums und die Christussymbole A und Ω aufgreift.